Druckabfall

Ein Tag ganz nach meinem Geschmack: Andi hat mich in der Früh noch gefragt, was heute mein Thema sein wird. Und ich hatte immer noch diesen Projektdruck gespürt, den ich gerne loswerden möchte. Die mittlerweile große Sehnsucht, in der Früh noch im Zimmer und im Bett zu bleiben, gemütlich zu frühstücken und ohne Eile aufzubrechen, Zeit zu haben.
So hatte der Tag dann auch begonnen und er ging so weiter. Leichter Nieselregen, dicke Nebelschwaden und einsame Wege durch üppiges Grün waren heute die bestmöglichen Bedingungen für mich.

Und durch die kurze Etappe habe ich mich so gefreut, endlich Zeit für ein Nachmittagsschläfchen zu haben. Herrlich! Das mag ich so gerne bei einer Hüttenwanderung: Rechtzeitig da zu sein für genügend Erholung und Wohltat. Heute hat das perfekt geklappt. 2 Stunden vor dem Abendessen geschlafen. Ein eindeutiges Zeichen, dass der Druck fällt.

Und so ganz nebenbei beginnen beim Gehen die inneren Vater-Sohn-Dialoge…

One thought on “Druckabfall

  1. Andi

    3 Gedanken zu gestern und heute:
    Ballast – 3 Kilo Ballast in meiner Hand aber keinen Regenschirm – und beim Abschiedsfoto beginnt es sanft zu regnen. Deine Selektions-Entscheidung für die Ballast-Reduktion war heute haargenau richtig. (Zumindest für dich ;) )
    Schwachstelle – Jeder hat so seine Schwachstellen, und besonders bei großen Abenteuern merkt man sie besonders schnell. Dann achte ich besonders darauf und habe die Schwachstelle besonders lieb, den sie macht mich zu dem was ich bin.
    Druckabfall – War eine tolle Tour mit dir gestern, bei der man den Druckabfall von Stunde zu Stunde schon merkte. Möge der Flow kommen! Alles Gute weiterhin!

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